Wilhelm SASS *1883 in Tutschin

Sebastian Schulz @, Dienstag, 13.10.2020, 12:18 (vor 13 Tagen) @ Regina Steffensen

Hallo Frau Steffensen. Vielen Dank für die Antwort.
Wilhelm Saß war verwitwet und er hatte meine Urgroßmutter in Finckenstein damals in Westpreußen Kreis Rosenberg geheiratet. Zu der erste Ehe haben meine Recherchen in den jeweilen Ämtern, Kreisen und Archiven keinen Erfolg gehabt. Lediglich die Heiratsurkunde war im Archiv Malbork hinterlegt. Die Ehe mit meiner Uhrgroßmutter Marie Bertha Grabowski war 1930... Mir geht es in erster Linie um den Geburtsort von Wilhem Saß. Er muss ja seinerzeit von dort nach Westpreusen übergesiedelt sein. Ob seine erste Ehe dort im Kreis Tutschin gewesen ist - bleibt offen. Er wird in der Eheurkunde lediglich durch den Standessbeamten mit Geburtsort Tutschin-Früher Russland genannt. Ohne Geburtenregisternummer etc..

Auch die Geburtsurkunden der Kinder von Wilhelm und Marie Bertha Saß geb. Grabowski sind leider nicht mehr aufzufinden. Das Standesamt In Ficnkenstein auch die EV-Gemeinde sowie die damalige Kreistadt Rosenberg haben leider keine Geburtsurkunden zu einer Fam. Saß aus Muttersegen Gemeine Finckensten Archiviert. Die Aussagen aus den jeweiligen Ämtern sind , dass die Rote Armee 1945 die Gemeindeämter, Landkreisämter, und auch das Pfarrhaus in Finckenstein komplett Niedergebrand haben und dabei die Abschriften vernichtet worden sind.
Das war eigendlich meine erste Ahnenforschung, mehr über meine Großmutter Margarete Schnegulau geb. Saß zu erfahren. Sie ist am 07.9.1936 in Muttersegen-Gemeinde Finckenstein, Westpreußen, Kreis Rosenberg geboren und ist mit Ihren geschwistern im Jan. 1945 vor der Roten Armee geflüchtet und in der Kleinstadt Loitz in Mecklenburg Vorpommern gelandet. Alle Kinder konnten sich damals mit einer Geburtsurkunde nicht ausweisen, lediglich durch einen Zettel in der Jackentasche konnte die Herkunft und die Geburtsdaten ermittelt werden. Ihren Erzählungen nach gab es noch die Schwestern Waltraut, Käthe und Inge. Alle wurden durch das Lazarett in Loitz an Pflegefamilien vertmittelt und dadurch in Deutschland verteilt. Lediglich zu der Schwester Waltraut gab es regelmäßigen Kontakt da Sie in der Nähe von Loitz wohnt. Auch Waltraut kann über die Flucht 1945 nicht mehr viel Erzählen. Die Kinder sind damals ohne Mutter angekommen. Die Mutter Marie Bertha Saß ist wärend der Flucht wohl gestorben. Da gibt es auch keine weiteren Informationen. Ü

Diesbezüglich wäre ich an weitere Informationen sehr Interessiert.

Vielen Dank

Gruß Sebastian Schulz


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