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Stammblatt Gustav KLINK

Irene König ⌂ @, Freitag, 16.04.2021, 16:01 (vor 22 Tagen) @ Carmen Otto

Hallo Carmen,
jetzt kann man mehr anfangen mit deiner Anfrage.

Auf der Umsiedlungsurkunde ist ebenfalls vermerkt, dass beide (Ludwig u. Ehefrau) in Neu Emilien gestorben sind. Auch hierzu habe ich keinen Eintrag gefunden.

Das heißt, du hast alle Totenbücher des Kirchspiels Roshischtsche durchsucht und hast keine Sterbeeinträge gefunden? Dann könnte man vermuten, dass sie in den Jahren der Deportation verstorben sind (ca. 1916-18), aber nachweisen läßt sich das nicht.

weiter würde ich gerne herausfinden wann Gustav Klink im Warthegau verstorben ist oder ob er dort gar nicht mehr angekommen ist. Ist das überhaupt möglch?

Angekommen ist er, was sein Stammblatt beweist:
https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:3Q9M-CS5T-1SCY-P?i=2116&cat=252070

Wenn du noch keine Kopie seiner Einbürgerungsakte hast, solltest du diese im Bundesarchiv Berlin beantragen (näheres dazu im Leitfaden). Desgleichen wäre auch eine Kopie der Lastenausgleichsakte interessant, die unter seinem Namen geführt wurde.

Klink, Gustav
Bestandsbezeichnung: Lastenausgleichsbehörden - Positiv beschiedene Feststellungsakten nach dem Feststellungsgesetz (FG) und Reparationsschädengesetz (RepG)
Aktenzeichen: 481-42/172
Geburtsdatum: 16.1.1890
Schaden: Landwirtschaftsvermögen
Staat: Sowjetunion / Russland
Kreis: Luzk
Gemeinde: Emelin Nowy
Produzierendes Amt: Gifhorn
Unterlagenart: Sachakte
Benutzungsort: Bayreuth

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Gruß, Irene


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