MAKKUS Marianne geb. BIRKHOLZ

Irmgard Müller @, Dienstag, 06.09.2022, 11:41 (vor 20 Tagen) @ Monika Heitz

Dies schrieb dir Viktor schon 2009:

Re: Familienforschung Makus - verfasst von Viktor Wir

Hallo Monika, ich hoffe das ich etwas Licht Deine Geschichte bringen kann.:-)
Marianna Makus, geb. Birkholz ist meine Ur-Ur-Großmutter. Sie ist in Polen, Kreis Petrikau (Petrikowek-Tribunalskij), Dorf Leonow, etwa 1835 geboren.
Eltern von Birkholz Marianna: Birkholz Andreas und Kuehn Anna Dorothea.
In zweiter Ehe, am 28.04.1862 hat sie Klementinow, Kreis Petrikau, Makus Johann, 20 Jahre alt, geheiratet. Makus Johann ist Marjanowka geboren. Kreis unbekannt.
Eltern von Makus Johann: Makus Gottfried und Breitkreuz Anna Karolina. Das ist alles, was mir bekannt ist.
Die Familie ist etwa 1863 nach Fedorowka nordlich von der Stadt Tschernjachow im Gebiet Shitomir umgezogen. Bestimmt kann Dir noch Irmgardt Mueller helfen (sehe Forum bei www.mittelpolen.de). Wurzeln bei Makus hat auch Lydia Richter, die 2008 im Forum geschrieben hat und mehrere Fotos vom Dorf Neuborn am Tschernjachow, Kreis Shitomir wolhynien.de mitgebracht hat. Noch kann ich Dir empfehlen bei den Mormonen den Film 1807154 bestellen, wo alle Mackus und Makus, die 1944 aus Wolhynien nach Warthegau gefluechtet sind, der Kartei, sogar mit Fotos, eingetragen sind.
:yes: Es gibt noch bei www.lists.memo.ru (Liste der Repressierten der Sovjetunion) eine Eintragung: Makus Olga, Vatersname Christian, geboren 1912, wurde 1941 aus dem Dorf Liebental, Rayon Spizewskij, Kreis Stawropol, Nord-Kaukasus (ein Gebiet im Westen, am Fluss Kuban, nah an Schwarzem Meer) nach Kreis (Oblast) Molotowskij zwangsumgesiedelt. ueber Nord-Kaukasus: Es gab ein deutsches Dorf Wladimirowka im Terek-Gebiet, im Norden Daghestan, an der Stadt Chassaw-Jurt, nicht weit vom Kaspischen See.(aehnlich Wladin). Aber nach Tiflis mit einem Pferdewagen fahren- das kann ich mir nicht vorstellen, weil es ueber die Schneeberge mehrere hundert Kilometer sind (aehnlich waere es vom Muenchen ueber Alpen nach Italien mit dem Pferdewagen zu fahren). Ein Sumpf trocken legen fuer Acker war sehr ueblich nicht fuer Kaukasus ( trockene Gegend), sondern fuer Wolhynien. Aber es koennte auch war sein, weil es der Delta vom Fluss Kuban viel Reissfelder gibt, die im Wasser stehen.
Meine Großmutter hat ueber Wolhynien erzaehlt, das sie hatten sogar gruenen Schilf fuer die Kuehe im Sumpf geschnitten und auch Heu daraus gemacht. Noch eins: es gab Makus bei Roshischtsche im Westen Wolhynien ( bei Luzk) und auch Bessarabien ( bei Odessa)- diese konnten auch nach Kaukasus 1912 umgesiedelt sein. Gruß Viktor


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