Re: Konsulat in Kiew
Sehr geehrter Herr König,
vielen Dank für Ihre prompte und kompetente Antwort.
Zu Ihrer Anregung:
Die beiden Karl hießen:
Friedrich Carl Petzke (*1829 im Gouv. Kalisch, +05.09.1896 in Ledochow, Kreis Wladimir-Wolynsk).
Karl Petzke (*22.04.1882 in Mariendorf, Kreis Wladimir-Wolynsk, +08.07.1941 in Bresen, Schlesien).
Des Letzteren Sohn Daniel Petzke schrieb in den 1950er-Jahren auf:
"Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges konnte mein Vater [Karl Petzke] der ruß. Kriegsgefangenschaft nur durch die Flucht entgehen. Auf Umwegen kam er wieder ins Reich und wurde Soldat. Wir, meine Mutter, meine Geschwister und ich wurden 1915 von den deutschen Fronten überrollt und wurden 1916 als die deutschen Truppen zurückgingen mit zurückgenommen und kamen, nachdem wir einige Flüchtlingslager passiert hatten, nach Zygan, Kreis Kreuzburg, in Oberschlesien."
Können Sie sich einen Reim auf diese zu gewärtigende "ruß. Kriegsgefangenschaft" machen, wenn doch schon sein Vater ab 1882 "russischer Untertan" war ?
Oder war dieser Bericht geschönt oder gefärbt, um schneller oder leichter in der Bundesrepublik Fuß fassen zu können. Er lag seinem Antrag auf Zulassung zur Meisterprüfung bei.
Mit besten Grüßen
Ulrich Stark
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- Verlängerung der deutschen Staatsbürgerschaft in Kiew ? -
Ulrich Stark,
29.04.2016, 20:14
- Re: Verlängerung der deutschen Staatsbürgerschaft .. - Ulrich Stark, 30.04.2016, 07:19
- Re: Konsulat in Kiew -
Gerhard König,
30.04.2016, 18:44
- Re: Konsulat in Kiew -
Ulrich Stark,
01.05.2016, 09:11
- Re: Wehrdienst um 1914 - Gerhard König, 01.05.2016, 16:46
- Re: Konsulat in Kiew - Oliver Block, 15.09.2017, 18:50
- Re: Konsulat in Kiew -
Ulrich Stark,
01.05.2016, 09:11
