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Re: Wolhynier in Dülmen

Gerhard König ⌂, Freitag, 16.10.2009, 22:02 (vor 6047 Tagen) @ Anette Hintz

Hallo Anette,

in dem empfohlenen Beitrag von Oliver Günther kannst Du nachlesen, daß aus dem alten Schriftverkehr des Fürsorgevereins, Herausgeber der "Heimkehr", nur wenige Dokumente erhalten geblieben sind. Aus der teilweise erfassten Rubrik "Briefkasten" des Jahres 1919 hier die Einträge zum Namen HINZ. Die Bezeichnungen in Klammern sind die Kennzeichen des damaligen Schriftverkehrs:

HINZ, August aus Michalowka, Wolhynien, der im August 1918 nach Deutschland zurückkehrte, sucht seinen Sohn Heinrich Hinz, 17 J., der im Quarantänelager Goloby krank zurückgeblieben ist. (I. 3875/19)

HINZ, Ferdinand in Windeby b. Eckernförde, Schl.-Holst., sucht: 1. seinen Bruder Michael Hinz, Schwager Eduard Genke und Halbbruder Gustav Fiß, sämtlich zuletzt in Dubruska, Kr. Mosyr, Gouv. Minsk, wohnhaft gewesen; 2. seine Mutter und seinen Schwager Julius Wegner, beide zuletzt in Emiljanowka, Kr. Radomysl, Gouv. Kiew, wohnhaft gewesen. Letzterer war seit August 1914 in Oberösterrecih gefangen. (I. 2846/19)

HINZ, Julianna in Behrendorf, Krs. Oststernberg, Altm., sucht ihren Sohn Christoph Hinz, der auf der Flucht aus Rußland noch zurückblieb. (I. 6646/19)

HINZ, Wilhelm in Bluschinken, Post Fürstenau, Kreis Graudenz, sucht seine Schwiegertochter Auguste Hinz, geb. Semrochow, aus Solomka, Kreis Rowno, Wolhynien. (I. 9926/19)

Vielleicht paßt etwas in Deine Sammlung?

gerhard


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