Re: Kirchenbücher Radomischel
Hallo Ralf,
Irgendetwas sehr unangenehmes muss mein Großvater mit seiner Herkunft
verbunden haben - was das war weiß ich nicht.
Gründe kann es dafür sehr viele geben. Die Region um Radomischl war kirchlich sehr lange Zeit verwaist. Sie gehörte zum Kirchspiel Kiew und die Wege bis zum Pastor waren sehr lang. Die Lutheraner waren im Verhältnis zu den anderen Glaubensrichtungen in der Region um Kiew sehr gering und hatten einen sehr schweren Stand.
In den Gemeinden hatten sie oftmals keine Vertreter und so kann ich mir gut vorstellen, daß die Erlässe der russischen Zarenregierung sehr rasch mit aller Härte in die Tat umgesetzt wurden.
Also muss die Übersiedlung irgendwann zwischen 1912 und 1918 stattgefunden haben.
Wie Du schreibst, siedelte Deine Familie in diesem möglichen Zeitraum nach Ostpreußen und wurde auch dort eingebürgert. Schade, ich hatte gehofft, daß einzelne Familienmitglieder bereits auf heutiges deutsches Gebiet kamen.
So wird Dir vermutlich nur der mühselige und zeitaufwendige Weg in das Kiewer Archiv bleiben. Webseite des Archives in Ukrainisch oder Leitfaden Punkt 5.1.1.
gerhard
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Ralf Fennig,
25.02.2008, 20:34
- Re: Kirchenbücher Radomischel -
Gerhard König,
26.02.2008, 12:24
- Re: Kirchenbücher Radomischel -
Ralf Fennig,
26.02.2008, 13:47
- Re: Kirchenbücher Radomischel -
Gerhard König,
26.02.2008, 20:57
- Re: Kirchenbücher Radomischel -
Dirk Scherlatzik,
29.02.2008, 15:33
- Re: Kirchenbücher Radomischel - Gerhard König, 29.02.2008, 18:58
- Re: Kirchenbücher Radomischel -
Dirk Scherlatzik,
29.02.2008, 15:33
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Udo Erdmann,
29.01.2016, 15:22
- KB Radomischel ** Familie Joch vor 1867 - Ansgar Mantey, 29.01.2016, 15:43
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Gerhard König,
26.02.2008, 20:57
- Re: Kirchenbücher Radomischel - Gerhard König, 26.02.2008, 20:38
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Ralf Fennig,
26.02.2008, 13:47
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Gerhard König,
26.02.2008, 12:24
