Re: Fam. Linnert aus Niespodzianka
Vielen Dank für die Informationen.
Nachfolgend habe ich einen Text von meiner Ahnen-Seite kopiert zur Erklärung.
Dies sind Informationen, die ich so nach und Nach von anderen Linnert's bekommen habe. Ich hoffe die passen chronologisch. Vielleicht finde ich noch andere "Linnert"'s, die daraus etwas bestätigen können.
Bezüglich des Namens werde ich mich erkundigen - aber es ist wohl ein Nachbar aus Dalkow/Polen.
Linnert's?
Beginnen möchte ich diesen Text mit einem Aufruf an alle, die in diesem Text ihre Vergangenheit, Gegenwart oder sonstige Verbindungen wiederfinden. Auch wenn Ihre Beziehungen nicht verwandtschaftlich sind, sondern Sie Orte oder Bekanntschaften erkennen, schreiben Sie mir Ihre Erkenntnisse. Natürlich werden Ihre Informationen nicht veröffentlich, es sei denn Sie wünschen es.
Ursprünglich stammt die Familie Linnert (Brandenburg a.d.H., Straußberg, Rehfelde, Homberg, Kelheim, Hausen, ???) aus Pommern (Ort wird noch ermittelt - soll aber im heutigen Polen liegen). Um 1816 folgten Familie Linnert dem Aufruf des russischen Zaren (siehe Geschichte Wolhyn) und siedelten sich als Bauern in Niespodzianka an (Kreis Tuczyn / Gebiet Rowne).
(Niespodzianka ist ein polnisches Wort und bedeutet Überraschung)
Diese Siedlungsorte wurden auch Kolonie genannt. Von dieser "Kolonie" Niespodzianka gab (oder gibt?) es drei (I, II, II).
In dieser Zeit kam durch Heirat, unter anderem, auch der Familienname Borke dazu. Übermittelt ist, dass die Familie Borke aus Rudenka (Rudienka?? - Kreis/Gebiet Kostopol) stammt.
Ein Mitglied der Familie (??Bruder/Schwester?? von Paulina) wanderte ca. 1916 nach Amerika aus (dort soll er/sie den Namen Burch getragen haben).
Nach den Ereignissen von 1938/39 mußte auch Familie Linnert ins Deutsche Reich umsiedeln ("Heim ins Reich"). Die Linie: August Linnert kam nach Dalkow in die Nähe von Lodz (damals Litzmannstadt) und verdienten ihren Lebensunterhalt wieder als Bauern auf eigenem Bauernhof.
Dalkow gehörte bis zum Jahr 1914 zu Preußen, wurde nach dem Versailler Vertrag, im Jahre 1921 polnisch und gehörte administrativ zu Lodz, Leczyca. Mit dem Kriegsausbruch 1939 fiel Dalkow an das Deutsche Reich (Wartheland, Kalisch/Litzmannstadt). Nach Kriegsende - 1945, wurde es wieder polnisch (Lodz). Seit 1992 wird Dalkow von Piotrkow verwaltet.
Eine Tante (aus der Linie Borke) wohnte in einem direkten Vorort von Lodz, der eine Strassenbahnverbindung mit Lodz hatte. Erreichbar war dieser Ort von Dalkow aus auch mit dem Fahrrad bzw. der Pferdekutsche.
Nachbarn aus dieser Zeit in Dalkow waren unter anderem:
Golke, Lutzer, Pegelau, Schröder, Muth
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Linnert, Rainhard,
03.06.2007, 17:21
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Regina Steffensen,
03.06.2007, 19:46
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Linnert, Rainhard,
07.06.2007, 12:17
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Ernst Linnert,
10.08.2012, 11:01
- Re: Fam. Linnert aus Niespodzianka - Dieter Meister, 10.08.2012, 17:36
- Re: Fam. Linnert aus Niespodzianka - Regina Steffensen, 10.08.2012, 20:49
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Ernst Linnert,
10.08.2012, 11:01
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Linnert, Rainhard,
07.06.2007, 12:17
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Regina Steffensen,
03.06.2007, 19:46
