Re: Deportation 1915
Als Antwort auf: Re: Deportation 1915 von Angelika Wolter am 04. Juni 2007 20:12:54:
Ich glaube nicht, daß man generalisieren kann. Meine wolhyniendeutsche
Familie hat zu Beginn des 1. Weltkrieges beispielsweise die letzte Kuh verkauft für Reisegeld für den Familienvater nach Amerika, die Familie
blieb in Wolhynien zurück. Nach dem 1. Weltkrieg kehrte er heim, mittellos, weil man ihm beim Grenzübertritt das verdiente kleine Vermögen abgenommen hatte. Gründe für die Auswanderung waren neben Armut auch die Tatsache, daß er in der Zaristenarmee als Deutscher nicht gegen Deutsche kämpfen wollte und als gläubiger Baptist ohnehin nicht. Diese meine wolhyniendeutsche Familie
blieb bis 1928 in der Gegend um Shitomir, als sie deportiert wurden.
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Angelika Wolter,
02.06.2007, 19:03
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Stefan Grensemann,
04.06.2007, 15:40
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Angelika Wolter,
04.06.2007, 20:12
- Re: Deportation 1915 - Inge Wenzel, 06.06.2007, 06:26
- Re: Deportation 1915 -
Angelika Wolter,
04.06.2007, 20:12
- Re: Deportation 1915 - Richard Benert, 19.07.2007, 21:04
- Re: Deportation 1915 -
Stefan Grensemann,
04.06.2007, 15:40
