Alexander DLUGAS *1871

Claudia Lüke @, Gelsenkirchen, Montag, 10.08.2026, 19:45 (vor 17 Stunden, 6 Minuten) @ Irene König

Hallo Irene!
Zuerst einmal ganz ganz herzlichen Dank für deine Mühe!
Das ist echt Wahnsinn, was du alles rausgefunden hast!
Dass es in Gelsenkirchen den Namen Dlugas häufiger gibt, war mir bekannt. Allerdings bestand zu keinem jemals Kontakt. Daher weiß ich nicht, ob das Verwandtschaft ist. Vor Jahrzehnten gab es einen losen Kontakt zu einem Helmut Dlugas. Wie das Verwandtschaftsverhältnis war, weiß ich leider nicht. Meine Mutter (Helga *1948) und meine Tante (Annegret *1950), die beiden Töchter von Albert, kann ich leider nicht mehr fragen, da beide bereits verstorben sind. Es könnte aber tatsächlich sein, dass Helmut der Sohn von Josef war und Josef ein Bruder oder Halbbruder von meinem Opa.
Zumindest ist die Häufigkeit von Dlugas in Gelsenkirchen für mich eine plausible Erklärung, warum es meinen Opa nach dem Krieg ausgerechnet nach Gelsenkirchen verschlagen hat.
Es ist so schade, dass meine Mutter anscheinend alle alten Unterlagen von meinem Opa entsorgt hat. Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich als Kind oder Jugendliche einen Wehrmachtsausweis mit Foto und zwei Bescheinigungen (Passierscheine?) über einen Bauchschuss und einen Knieschuss gesehen habe. Leider war in ihrem Nachlass nichts mehr davon vorhanden.
Mein Opa hat mir früher viel von seiner Kindheit und Jugend auf einem großen Bauernhof mit vielen Pferden erzählt und auch von den eisigen Temperaturen im Schützengraben in Russland. Aber er hat auch immer gesagt, er kommt aus Ostpreußen. Deshalb war Werben in Dubno ja so eine Überraschung für mich.
Nochmals ganz herzlichen Dank und liebe Grüße,
Claudia


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