Ortssuche "Chutor Klitschewka"

Ruth Schulz @, Mittwoch, 20.01.2021, 17:11 (vor 88 Tagen)

Guten Abend!
Damit kein großes Durcheinander entsteht, beginne ich doch ein neues Thema.

Wer hat eine Idee wo die Ansiedlung "Chutor Klitschewka" zu finden ist?
So hatte es Frau Gies die Adresse aus dem angegebenen link übersetzt.

https://i.postimg.cc/4yR2FxXW/Address-of-my-Great-Grandfather.jpg

Bisher konnte ich auch den Namen Julius Bose (Beuze oder zig andere Varianten nicht finden.

Gruß Ruth

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Ortssuche Chutor Chmelewka

Gerhard König ⌂, Mittwoch, 20.01.2021, 19:19 (vor 88 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

Wer hat eine Idee wo die Ansiedlung "Chutor Klitschewka" zu finden ist?
https://i.postimg.cc/4yR2FxXW/Address-of-my-Great-Grandfather.jpg

Der Anfangsbuchstabe beim Ortsnamen sieht mir sehr ähnlich dem Anfangsbuchstaben vom Wort zuvor aus und im Ergebnis lese ich: Chutor Chmelewka. Die Schreibweise im alten Russisch: Хмѣлевка

Nun gab es davon lt. russischem Ortsverzeichnis von 1906 insgesamt 5 Orte im Gouvernement Wolhynien: je 1x im Ujesd Wladimir-Wolynsk, Rowno, Sasslaw, Kowel und Luzk.

Kannst du ungefähr eine Gegend einschränken?
Zum Beispiel mit Dokumenten der Familie und weiteren Ortsnamen .. ;-)

gerhard

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Ortssuche.. und Julius BOSE/BEUZE u. ä.

Regina Steffensen, Mittwoch, 20.01.2021, 21:01 (vor 87 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

Bisher konnte ich auch den Namen Julius Bose (Beuze oder zig andere Varianten nicht finden

wie wäre es mit "Julius Böse"? Ein Julius BOESE ist in den Geburten der freien Datenbank der SGGEE eingetragen und laut Scan der Kirchenbuchseite hat er seine Nottaufe in Wiesendorf bekommen.

https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:S3HY-6X79-VHW?i=11&wc=M6VL-PYS%3A295801...

Pastor WASEM hat am selben Tag die Nottaufen in Wiesendorf und Schöndorf bestätigt, kann also nicht weit auseinander sein. Auf der mir vorliegenden Karte von Jerry Frank aus dem Jahr 2003 liegt Wiesendorf im Quadrat E12 und Schöndorf in E11 - und in E11 liegt auch ein Ort mit dem Namen Chmelewka (= Khmulevka), was die Theorie von Gerhard unterstützen würde.

Regina

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Ortssuche Chutor Chmelewka

Gerhard König ⌂, Donnerstag, 21.01.2021, 18:25 (vor 87 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

Wer hat eine Idee wo die Ansiedlung "Chutor Klitschewka" zu finden ist?
https://i.postimg.cc/4yR2FxXW/Address-of-my-Great-Grandfather.jpg

Mit der Fundsache von Regina habe ich mir die poln.-topographische Karte angesehen und kann nun die Adresse im Brief vervollständigen:

Ukraine,
Gouvernement Wolhynien,
Station Majdan-Widla
Chutor Chmelewka

Dazu die Kartenausschnitte Chmielowka
http://etomesto.com/map-ukraine_zapad/?x=27.371544&y=50.231865

.. und die Bahnstation Majdan-Widla
http://etomesto.com/map-ukraine_zapad/?x=27.298074&y=50.291751

gerhard

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Historischer Verein Wolhynien e.V.

Ortssuche Chutor Chmelewka

Ruth Schulz @, Freitag, 22.01.2021, 11:28 (vor 86 Tagen) @ Gerhard König

Liebe Regina, lieber Gerhard,

habet auch ihr herzlichen Dank für Eure Mühe! Und ja Lidia, er schreibt in diesem wunderbaren alten Dialekt.

Da auch Lidia im Thema "Verbannung 1915" zu dem gleichen Ergebnis kommt, sind wir (ihr)doch evt. ein großes Stück weitergekommen. Oder könnte es auch Khmelivka/Хмелівка,Riwne sein?

Heute morgen erreichten mich noch weitere Informationen aus Kanada, leider keine weiteren Ortsangaben.
Zum einen ein Briefabschnitt von 1941 mit der gleichen Ortsangabe die Ihr gefunden habt.
Weiterhin ein Briefauszug von 1923. Julius Boese berichtet u.a. das er von seinem Land nur 8 Desjatinen zurückbekommen hat.
Daraus schließe ich, das er nach Ende des 1.WK wieder in sein Dorf zurückkehrte, oder dort geblieben war.

Auch enthält ein Brief recht genaue Daten:
- Vater*~1804 von Julius starb am 12.3.1857
- Suanne*~1816, Mutter von Julius, starb am 7.11.1869
- Julius * 7.11.1853 oo am 4.11.1874 sie starb 1917
- Kinder: Hanchin (denke Johanna) *14.9.1875 +11.9.1900
Alikan (Alexander)*12.5.1883
John (Johann) *15.2.1885
Paul *4.3.1891 +10.7.1894
weitere Tochter

Bisher konnte ich nicht einen von ihnen finden.
Johann hat später (~1921/22) in Kanada "Minni"Klatt geheiratet, Tochter von Ertmann Klatt und Julia Sedens. (nach Ertmann und Julia hatte ich schon vor längerer Zeit mal ohne Erfolg im Forum gefragt).

Waren es vielleicht Mennoniten und wurden nicht in den KB´s geführt? Fragen über Fragen. Trotzdem bedanke ich mich auch im Namen "meiner" Kanadierin schon für alle Eure Gedanken und Hinweise.

LG Ruth

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Ortssuche Chutor Chmelewka

Gerhard König ⌂, Freitag, 22.01.2021, 11:43 (vor 86 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

habet auch ihr herzlichen Dank für Eure Mühe!

Bitteschön. ;-)

Und ja Lidia, er schreibt in diesem wunderbaren alten Dialekt.

Von Dialekt kann ich wenig erkennen, aber da sind meine Sprachkenntnisse vielleicht etwas zu schwach.

Oder könnte es auch Khmelivka/Хмелівка, Riwne sein?

Nein! Es ist der Ujesd Sasslaw an der Grenze zum Ujesd Nowograd-Wolynsk.

gerhard

--
Historischer Verein Wolhynien e.V.

Ortssuche Chutor Chmelewka

Ruth Schulz @, Freitag, 22.01.2021, 12:41 (vor 86 Tagen) @ Gerhard König

Julius Beyse

Änne Baudach @, Neulewin, Freitag, 22.01.2021, 14:07 (vor 86 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo,

ein Julius Beyse (Бейзе), Vater Jan(Johann) August wird in den Enteignungslisten von 1915 erwähnt - im Nachdruck der Listen (HVW) S. 348 Nr. 29.
Sein Land von 10 Dest. im Chutor Smokowka (х. Cмоковка) im Gebiet Shitomir fiel an die Stadt Shitomir.

LG
Änne

Julius Beyse

Ruth Schulz @, Mittwoch, 27.01.2021, 10:42 (vor 81 Tagen) @ Änne Baudach

Hallo Änne,

mir liegt mittlerweile noch ein weiterer Brief von 1913 vor - hier ist der Ort deutlich zu lesen.
Ich glaube, Du hast genau den richtigen Julius gefunden. Kannst du mir noch mehr zu dem Eintrag sagen?

LG Ruth

Julius Beyse

Änne Baudach @, Neulewin, Mittwoch, 27.01.2021, 12:47 (vor 81 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,
über den Historischen Verein Wolhynien ist ein Nachdruck der Enteignungslisten von 1915 käuflich, so wie sie damals veröffentlicht wurden. Über den Hintergrund dieser Listen und ihrer Veröffentlichung ist bspw. hier was zu lesen

https://agoff.de/?p=91177
https://www.sggee.org/pipermail/ger-poland-volhynia/2015-January/015101.html

In dieser Veröffentlichung des HVW ist auch ein sehr gutes Vorwort zum Verständnis dieser Listen. 1915/16 wurden Landbesitzer mit Bezug zu den "Kriegsgegnern" Rußlands - Österreicher, Deutsche, Ungarn und Türken - per Verordnung des Zaren enteignet. Listen der betroffenen Personen (und Vereine usw.) wurde öffentlich abgedruckt. Relativ kurz nach der Wirksamkeit dieser Verordnung, erfolgte die Deportation der Wolhyniendeutschen im Frühsommer und Sommer 1916. Diese beiden historischen Ereignisse waren zwar nicht direkt miteinander verbunden, aber trafen die wolhynischen Siedlungen - und nicht nur diese - damals doppelt.

Schon des öfteren wurde hier im Forum aus persönlicher bzw. genealogischer Sicht dazu geschrieben.

Den Eintrag Julius Böse betreffend habe ich versucht, bestmöglichst aus dem Russischen wiederzugeben. Interessant ist sicher auch die Suche nach anderen Familien des Ortes bzw. des persönlichen Umfeldes von Julius B. Und das Gute im Russischen ist, daß üblicher Weise bei Namensnennungen der Vatersname mit erwähnt wird.
So ist nun der Vater des Julius B. bekannt.

Ich hatte leider nicht die ganze Kommunikation verfolgt. Aber kann es sein, daß die gesuchte Familie zu den Baptisten gehörte?

Beste Grüße und viel Erfolg
Änne

Julius Beyse / Böse

Ruth Schulz @, Mittwoch, 27.01.2021, 16:28 (vor 81 Tagen) @ Änne Baudach

Hallo Änne,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ja es ist an anderen Stellen viel Über die Enteignungszeit berichtet worden.

Zu Deiner Frage: sowohl aus Briefen ersichtlich (Julius schreibt immer wieder, wie wichtig die Beziehung zu Gott und Bekehrung ist), als auch die Heirat seines Sohnes mit einer Baptistentochter lassen fast keine Zweifel aufkommen - ich sage "ja", Familie Böse hielt sich zu den Baptisten (vielleicht auch zur Gemeinde Gottes?).
Warum fragst du danach?

Im Moment versuchen wir den/die Wohnorte zu rekonstruieren. 1913 schrieb er aus Chmelewka, 1929 schrieb er, das sein Sohn Johann mit Frau in Burtin sei.

LG Ruth

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FN BÖSE, Kongresspolen

Irene König ⌂, Freitag, 22.01.2021, 14:26 (vor 86 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

deine Kanadierin sollte sich vielleicht mal in der SGGEE-Datenbank umsehen bzw. bei der SGGEE um Hilfe bitten. Es sieht ja so aus, als ob der gesuchte Julius BÖSE nicht in Wolhynien geboren wurde.

Sehe ich es richtig, dass der Vorname seines Vaters nicht bekannt ist, ebenso wie der Nachname seiner Mutter? Im Posen-Projekt findest du ein Paar, dass vom Alter her passen könnte, Heirat 1832 in Chodesz. Dieses Paar war ziemlich viel unterwegs, es finden sich Geburten im KB Chodecz, Włocławek, dann Łodz 1838-1845. Weiter habe ich nicht geschaut.

Viel Erfolg! Irene

FN BÖSE, Kongresspolen

Ruth Schulz @, Freitag, 22.01.2021, 16:18 (vor 86 Tagen) @ Irene König

Liebe Irene und liebe Änne,

das hört sich beides sehr interessant an.

Ich gebe das mal so weiter. Vielleicht finden sich ja durch eure Ideen weitere Ansätze.

Irene, aber die aufgeführten Kinder wurden alle in Wolhynien geboren. Julius angeblich auch.


Vielen Dank vorerst und liebe Grüße, Ruth

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Geburtsort Johann BÖSE in Wolhynien?

Irene König ⌂, Freitag, 22.01.2021, 19:47 (vor 86 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

Minnie KLATT hat am 21.02.1919 in Manitoba einen John BAISSIE geheiratet, hier im Index gefunden:
https://vitalstats.gov.mb.ca/Query.php

Falls es einen vollständigen Heiratseintrag gibt, sollte er doch Namen der Eltern und den Geburtsort enthalten? Es ist schon merkwürdig, dass so gar keine Spur der Familie Julius BÖSE & Susanne zu finden ist.

Gruß, Irene

Geburtsort Johann BÖSE in Wolhynien?

Ruth Schulz @, Samstag, 23.01.2021, 18:51 (vor 85 Tagen) @ Irene König

Hallo Irene,

wie ich neulich schrieb "Johann hat später (~1921/22) in Kanada "Minni" Klatt geheiratet, Tochter von Ertmann Klatt und Julia Sedens."
Prima, das Du ein genaues Datum finden konntest. Ich war schon früher mal auf dieser Seite, allerdings war der Name Boese da noch nicht im Gespräch.

Aber ich gebe Dir absolut recht: eigenartig das von Boese keine richtige Spur zu finden ist. Und das Gleiche bei Erdmann Klatt und auch bei Julia(nna) Sedens und einigen aus ihrer Sippe.
Das geht uns nicht in den Kopf.

Gerald Klatt hat sich seinerzeit schon damit geplagt.

Wir haben Kinder, Ehepartner ect. aber keine Eltern, Geschwister geschweige denn Ortsangaben. Nur Fotos gibt es.

Das Paar im Posenprojekt: wir werden noch einmal alles auf den Kopf stellen - ob nicht irgendwo wenigsten ein Krümelchen bzgl. der Eltern des Julius Boese zu finden ist.

Herzlichen Dank für Deinen Einsatz und liebe Grüße

Ruth

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Ruth Schulz @, Montag, 25.01.2021, 14:53 (vor 83 Tagen) @ Irene König

Hallo Irene und andere Mitleser,

heute erhielt ich noch zwei alte Briefe aus Kanada, die in den letzten 4 bis 6 Jahrzehnten weder gelesen noch übersetzt wurden.

Soweit ich es erkannte, sind sie teilweise in deutsch aber auch in russisch geschrieben?

Ob sich jemand die Mühe machen möchte, diese Briefe zu übersetzten? Vielleicht gibt es ja doch noch genaueres zu der Familie Böse.

https://postimg.cc/gallery/Rnp1WMg

Im Voraus vielen Dank und liebe Grüße, Ruth


Irene, noch etwas zu Deinem link bzgl.Manitoba: Marj hatte sich tatsächlich schon die Originalurkunde schicken lassen. Und es steht nichts drin. Ausser das die Ehefrau von Julius "Bessie" mit Vornamen Maria hieß und das Minnie geb. Klatt Baptistin sei. Minnies Mutter Julia geb. Sedens wird hier mit "Zatin" angegeben.
Hilft aber nach wie vor nicht weiter.

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Wiktor Zilke @, Donnerstag, 28.01.2021, 21:00 (vor 79 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

Hier mein Versuch den Brief zu lesen und Übersätzen.

1. Foto
Du kanst mit deinen Sohn wirtschaften und brauchst dir nicht … ……. in die fremde Heuser,
(in Russisch): Bei uns ist jetzt schon gut in Russland. Jetzt gibt’s schon Geld. Für Getreide kaufen wir nicht aber für Geld. Ernte ist bei uns gute, das Brot billig. Arbeit haben wir.
Anton? Ist verstorben, Juliana hat ein Kerl aus Galizien geheiratet.
Johan Kühn verstorben. Todes? Ko….k verstorben

2. Foto

….. ….. Ehemann auch verstorben Gustav Rosin verstorben der alte Rosin auch verstorben und seine Familie Gruß von allen verwanden Ich dein Papa und Mama grüssen dich herzlich wünschen dich zu sehen auch dein Sohn küsst dir die Hände und Füße und wünsch dich zu sehen

Julius Böse

3. Foto

Alte Klat ist verstorben auch die Klatscha und Adolina verstorben und Ef..o verstorben
Alte Klatsche ist an Hunger gestorben (verhungert) der Klat wurde warscheinlich erstochen
…. …- verschollen es passierte in Gubernium Astrachan
Ferdinand und Emil sind zurück gekommen aus Astrachan

4. Foto

Noch in Astrachan verstorben Michael Petrunak Jonat Perunak verstorben Kamarezki verstorben Beresezk verstorben Orgowski und seine Ehefrau verstorben
(in Deutsch) Wen? meine? Kinder? Tot, sind so wer diesen Brief lesen wird der schreibe mir Kind aus Gnade und Barmerzigkeit


Gruß Wiktor

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Ruth Schulz @, Freitag, 29.01.2021, 10:10 (vor 79 Tagen) @ Wiktor Zilke

Hallo Wiktor,

meinen allerherzlichsten Dank für Deine Mühe.(Ich hatte es mit russischem Alphabet und Übersetzer versucht - bin aber kläglich gescheitert).
Nur den Namen Klatt hatte ich wirklich entziffern können, da fehlt mir einfach die Übung.

Du hast es so gut hinbekommen und ich verstehe jetzt endlich einige Umstände und Beziehungen.

Kannst Du es auch so sehen, das die Briefe kurz nach der Rückkehr aus der Verbannung geschrieben wurden?

Würdest Du noch ein allerletztes kurzes Papier anschauen und ggf. übersetzten wollen?
https://i.postimg.cc/q7pvnVXN/kopie-Telegram.png

Liebe Grüße, Ruth

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Natalie Markward @, Hanau, Freitag, 29.01.2021, 14:32 (vor 79 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,
es ist ein Ausschnitt aus einem alten russischen Lied.
Hier findest du den Text:
https://hvalite.com/pesni/papa-moi-papa-idi-zhe-domoi-983

Viele Grüsse,
Natalie

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Ruth Schulz @, Freitag, 29.01.2021, 14:51 (vor 79 Tagen) @ Natalie Markward

Liebe Natalie,

das ist ja sehr ergreifend....damit hätte ich nicht gerechnet. Das muss ich erstmal vedauen.
Mal schauen ob ich noch die Melodie dazu finde.

Vielen herzlichen Dank und Liebe Grüße

Ruth

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Wiktor Zilke @, Freitag, 29.01.2021, 16:56 (vor 79 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

Kannst Du es auch so sehen, das die Briefe kurz nach der Rückkehr aus der Verbannung geschrieben wurden?

Welche Verbannung meins du? die von 1915?

Gruß Wiktor

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Ruth Schulz @, Freitag, 29.01.2021, 17:26 (vor 79 Tagen) @ Wiktor Zilke

Hallo Wiktor,

ja ich meine die "Verschickung" von 1915 bis 1918/19. Denn danach kam ja die große Hungersnot, soweit ich weiß.

Gruß Ruth

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Wiktor Zilke @, Freitag, 29.01.2021, 18:19 (vor 79 Tagen) @ Ruth Schulz

Hallo Ruth,

Ja, vermutlich. Was mir aber aufgefallen ist, dass bei Den wieder zurück gekommenen nur
Männer aufgezählt werden.

Gruß Wiktor

Johann BÖSE, Übersetzungshilfe erbeten

Ruth Schulz @, Freitag, 29.01.2021, 18:45 (vor 79 Tagen) @ Wiktor Zilke

Ja Wiktor, das stimmt.

Vielleicht haben die Frauen wirklich nicht überlebt, oder waren noch nicht zurück (meine Urgroßmutter kam auch erst 1921 von Tugai zurück).
Vielleicht liegt es aber auch daran, das die Männer in den Glaubensgemeinschaften eine stärkere Position als die Frauen hatten/haben.
Vielleicht können Marj und ich nun durch die Namen noch etwas mehr rekonstruieren.

Wir danken Dir, Natalie und allen anderen nochmals für Eure Zeit und Mühe.

LG Ruth

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