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<title>Wolhynien-Forum - Re: Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir</title>
<link>https://forum.wolhynien.de/</link>
<description>Familienforschung in Wolhynien</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Re: Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Irina,</p>
<p>wenn du nach deinen Ahnen forschen willst, mach am besten ein eigenes Thema auf und schreibe dort die dir bekannten Namen und Daten deiner Vorfahren auf und wonach genau du suchst (bei den Frauen bitte den Geburtsnamen angeben, soweit bekannt). Dann kann man sehen, ob etwas zu finden ist. Eine allgemeine Anfrage wie &quot;Familie HINZ aus Widerno&quot; bringt erfahrungsgemäß gar nichts.</p>
<p>Gruß, Irene</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=30340</link>
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<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 09:58:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Irene König</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen,<br />
meine Vorfahren kommen auch aus Pulin Rajon. Dorf Wederno (Fam. Hinz) und Annapol (Fam.Teichert).</p>
<p>Mein Mann ist Polnischer Abstammung. (Lanezki).Vorfahren kommen aus Winniza oblast.<br />
Sagen Ihnen die Familiennamen was?</p>
<p>Danke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=30328</link>
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<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 06:47:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Irina Lanezki</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Kontakte zum Thema: Deutsche und Polen bei Zytomir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anna,</p>
<p>schreibe bitte an Herrn Nikolaus Arndt in Wiesentheid und stelle ihm Deine Arbeit vor. Du kannst ihm per Email oder Fax schreiben. Adresse:</p>
<p>Geschäftsstelle des Historischen Verein Wolhynien e.V.<br />
z.H. Nikolaus ARNDT, Weg am Fuchsstück 2, 97353 Wiesentheid<br />
Tel.: +49 (0)9383 1266, Fax: +49 (0)9383 6110</p>
<p>Eine weitere Kontaktmöglichkeit, um u.a. in die ukrainischen Archive zu kommen, wäre Dr. Michail KOSTIUK. Er ist derzeit in Deutschland unterwegs. Diese Information müßte schon in Deiner Mailbox liegen.</p>
<p>Erfahrungen mit dem Shitomirer Archiv hat Benedikt PRAXENTHALER gesammelt und in seiner Publikation veröffentlicht. Erhältlich in Wiesentheid. Herr M.A. PRAXENTHALER ist derzeit in Bonn im <a href="http://www.adenauerhaus.de/">Bundeskanzler-Adenauer-Haus</a> tätig.</p>
<p>Gerhard</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7451</link>
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<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 10:43:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gerhard König</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gerhard,</p>
<blockquote><p>Das dürfte eine sehr aufwendige Arbeit werden. Welchen Zeitrahmen hast Du<br />
Dir für das Quellenstudium vorgestellt?</p>
</blockquote><p>Ich dachte etwa 1924-1936 als die nationalen Rayons entsanden oder aber erst seit 1929, als deutscher Pulin ins Leben gerufen wurde.</p>
<blockquote><p>Lt. Deiner Emailadresse gehe ich davon aus, daß Deine Muttersprache<br />
Polnisch ist. Kannst Du eventuell auch Russisch oder Ukrainisch? Eine von<br />
beiden Sprachen wirst Du beim Lesen der Quellen benötigen.</p>
</blockquote><p>Ich kenne russisch aber nicht perfekt. Ich bin leider nichtmehr die Generation die gut russisch spricht. Ich habe aber gedacht, dass ich ewentuell bei den Quellen auf die deutsch und polnischsprachigen Zeitschriften zugreife, die es in diesem Zeotraum aufgrund der relativ liberalen Nationalitätenpolitik damals gab.</p>
<blockquote><p>Ein &quot;<em>deutscher Rayon Pulin</em>&quot; ist mir aus der Geschichte nicht<br />
bekannt. Maximal während der Zeit der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg<br />
kann es einen solchen administrativen Begriff gegeben haben.</p>
</blockquote><p>Über Pulin habe ich bei Buchsweiler gelesen, der über die Deutschen und Juden geschrieben hat. In seinem Buch erwähnt er aber auch die Polen und zählt auch die polnischen Zeitschriften dieser Zeit auf. Die Tatsache mit Pulin hat auch neuelich Waldemar bestätig, indem er auf meine Anfrage in Forum geantwortet hat. Er schreibt unter anderem: Die nationalen Rayons entsanden allmählich und 1924 gab es 5 danach 7 deutschen Rayons. Pulin wurde wahrscheinlich 1929 organisiert. Er war wie polnischer nationaler Rayon Marchlewsk im Gebiet Shitomir. Er umfasste außer dem deutschen Dorfsrat zwei polnische (Kokszelewsk, Radecko-Boljarsk) ein russischen, ein ukrainischen und ein jüdischen. Mitte der 1930 Jahren hatten fast alle Rayons ihre Rayonszeitungen. Die beiden Rayons wurden September-Oktober 1935 schon aufgelöst.</p>
<p> </p>
<blockquote><p>Möchtest Du Dich inhaltlich auf die Ortschaften und deren Einwohner in<br />
Kasachstan konzentrieren oder auf die Darstellung der Ortschaften im<br />
Herkunftsgebiet Wolhynien? Hast Du persönliche Kontakte oder Vorfahren<br />
aus den von Dir genannten Orten in Kasachstan?</p>
</blockquote><p>Eigentlich Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Gegenwart. Es geht mir in erster Linie um die gegnwärtig Einwandernder bzw. schon Eingewanderten aus Kasachstan. Im Falle Deutschlands geht es um die (Spät)aussiedler im Falle Polens um die sog. Repatrianten. Ich will den heutigen &quot;Rückkehr&quot; in einer möglichst breiten kulturhistoirschen Perspektive schildern. Und die Geschichte von den beiden Gruppen beginnt eben in Wolhynien. Ich will die Paralellen im Schicksal der beiden Gruppen zeigen. Erst Wolhynien,dann Kasachstan jetzt jeweils Deutschland und Polen und wie, inwieweit ihre kollektive Geschichte bekannt ist. </p>
<p>Ich suche im Moment auch die Kontakte zu den Deutschen aus den deutsch-polnischen Dörfer die jetzt in Deutschland leben und deren Ehegatten polnischstämmigen sind. Das ist eine extrem aufwendige arbeit.</p>
<p> </p>
<blockquote><p>An welcher Uni (Krakow oder Osnabrück) bist Du in den nächsten Monaten?<br />
Wie umfangreich soll Deine Arbeit werden?</p>
</blockquote><p>Ich bin zur Zeit im Rahmen von einem Stipendium an der Uni Osnabrück. Meine Arbeit ist als eine Doktorarbeit gedacht. Deswegen meine Bemühungen, die jetztigen Wanderungen in einer sehr tief greifenden historischen Perspektive zu schildern. </p>
<p>Noch mal danke für Deine/Ihre Mail</p>
<p>Anna Sosna</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7282</link>
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<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 23:35:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Sosna</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Waldemar,</p>
<p>danke für Deine so ausführliche Antwort.Ich habe über Pulin bei M. Buchsweiler gelesen.Er schreibt in erster Linie über die Deutschen und Juden in Wolhynien aber am Rande erwähnt auch die Polen. Ich habe bei Dir viele neue Informationen lesen können. Danke!</p>
<p>KennstDu vielleicht noch andere Publikationen auch in Buchform   zu diesem Thema. Gibt es auch was auf Deutsch dazu?</p>
<p>Macht Deiner Meinung nach Sinn in die Ukraine zu fahren und dort in den Archiven zu wühlen.In den 1930er Jahren war die Nationalitätenpolitik relativ positiv, so dass die bestimmten Diasporas eigene Schulen, Zeitschriften usw. gründen konnten.Das ist meine Überlegung, ob ich in den Nachlässen ewentuell was finden würde? wie sie gelebt haben und wie sah kontakt zwischen den Polen und den Deutschen aus?</p>
<p>Verstehe ich Dich richtig, dass innerhalb von Pulin selbst auch die Polen gelebt haben? Bei Buchsweiler habe ich gelesen dass es auch die deutsch-polnischen Schulen gabs. das hat mich überrascht, aber es scheint wohl stimmen, wenn sie so nah nebeneinander gelebt haben?</p>
<p>Darf ich Dich fragen, ob Du dich selber mit dieser Thematik auseinandergesetzt hast und ob Deine Familiengeschichte auch mit Wolhynien verbunden ist?</p>
<p>Mit den herzlichen Grüßen</p>
<p>Anna</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7280</link>
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<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 23:03:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Sosna</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Deportation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Deutsch habe ich nicht viel gefunden.</p>
<p><strong>Alfred Eisfeld</strong><br />
Wie die Deutschen nach Kasachstan kamen<br />
<a href="http://www.turgi.ch/Vereine/reise_russland/publikationen/Wie%20die%20Deutschen%20nach%20Kasachstan%20kamen.pdf">http://www.turgi.ch/Vereine/reise_russland/publikationen/Wie%20die%20Deutschen%20nach%2...</a></p>
<p><strong>Elena Lackmann</strong><br />
Die Deportation der Sowjetdeutschen im Zweiten Weltkrieg und der Vorwurf der Kollaboration<br />
<a href="http://www.geschichte.uni-freiburg.de/lehrstuehle/neutatz/Internetprojekt/Hausarbeiten/HA%20Lackmann%20-%20Deportation%20der%20Sowjetdeutschen.pdf">http://www.geschichte.uni-freiburg.de/lehrstuehle/neutatz/Internetprojekt/Hausarbeiten/...</a></p>
<p>(Emma Evgrafova), Quelle: Friedrich Rink, &quot;Heimatbuch 1959&quot;, Stuttgart (Text gekürzt)<br />
DIE WOLHYNIENDEUTSCHEN<br />
<a href="http://www.kulturbruecke.kspu.ru/die_wolhyniendeutschen.htm">http://www.kulturbruecke.kspu.ru/die_wolhyniendeutschen.htm</a></p>
<p>Falls jemand Polnisch kann:</p>
<p>DEPORTACJE POLAKÓW Z UKRAINY DO KAZACHSTANU W 1936 R.<br />
<a href="http://www.sciesielski.republika.pl/sov-dep/polacy/depkaz36.html">http://www.sciesielski.republika.pl/sov-dep/polacy/depkaz36.html</a></p>
<p><a href="http://www.naszawitryna.pl/jedwabne_47.html">http://www.naszawitryna.pl/jedwabne_47.html</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7277</link>
<guid>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7277</guid>
<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 17:44:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Irene König</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Deportation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Anfangs 1935 begann die Planung der Vertreibung der Wolhyniendeutschen und<br />
Polen aus den 100km Grenzzone, und sofort wurden schon zwischen 20. Februar<br />
und 10. März 41650 Personen, oder 8329 Familien, aus Gebieten Kiew und<br />
Winniza nach Karelien, Sibirien und mittelasien verschleppt. Noch 1500<br />
Familien, meistens Polen, wurden im Hebst 1935 rausgeschickt.</p>
</blockquote><p>Hallo Waldemar,</p>
<p>danke für die Zusammenfassung auf Deutsch. Ich würde gerne die Originale auf Russisch lesen können.</p>
<p>Also war mein Vater einer, der zu der ersten Gruppe gehörte, die verschleppt wurde. Er wurde am 25. Januar 1935 frühmorgens verhaftet und mit ihm etwa die Hälfte der Einwohner von Beresowo Hath. Sie wurden nach Nowograd Wolynsk gebracht und waren dort etwa vier Wochen inhaftiert und wurden verhört. (Ich hoffe, irgendwann das Protokoll über seine Verhörung in die Hand zu bekommen). Ende Februar wurden sie nach Karelien deportiert. - Seine Mutter und Schwester kamen später nach Kasachstan.</p>
<p>Meine Großeltern mütterlicherseits und meine Mutter wurden 1936 nach Karelien deportiert. Andere Verwandte ebenfalls nach Karelien, nach Kasachstan oder in die Republik Komi. Von denen, die dablieben weiß ich z.B., daß zwei Brüder meiner Oma 1937 in Iwanowitsch (bei Pulin) verhaftet wurden. Vier Wochen später in Shitomir erschossen.</p>
<p>irene</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7276</link>
<guid>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7276</guid>
<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 14:01:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Irene König</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anna.</p>
<p>1924 gab es in der Ukraine 5 nationale deutsche Rajons, 1926 waren es 7.</p>
<p>Der einzige in Wolhynien deutscher Raion Pulin wurde wahrscheinlich 1929 organisiert. Er umfasste außer deutschen Selsowets (Dorfrat), zwei polnische (Koschelewsk und Radezko-Boljarsk), ein russischen, ein jüdischen und einige ukrainische Selsowets.</p>
<p>Im August-Oktober 1935 wurden die Rajons Pulin und Marschlewsk (polnischer) aufgelöst.</p>
<p>Anfangs 1935 begann die Planung der Vertreibung der Wolhyniendeutschen und Polen aus den 100km Grenzzone, und sofort wurden schon zwischen 20. Februar und 10. März 41650 Personen, oder 8329 Familien, aus Gebieten Kiew und Winniza nach Karelien, Sibirien und mittelasien verschleppt. Noch 1500 Familien, meistens Polen, wurden im Hebst 1935 rausgeschickt.</p>
<p>Am 25. Dezember 1935 traf das Politbüro des ZK KP(B)U eine Entscheidung über die Umsiedlung von 6-7 Tausend polnischen und deutschen Wirtschaften aus den Grenzgebieten. Die ersten dokumentarisch belegten Aktionen waren die Beschlüsse des Rates der Volkskommissare der UdSSR vom 23.Januar 1936 &quot;Über due Umsiedlung aus der USSR (Ukraine) in die Kasachische ASSR&quot; und vom 28. April 1936 &quot;Über die Umsiedlung aus der USSR und der wirtschaftlichen Einrichtung von 15000 polnischen und deutschen Wirtschaften im Gebiet Karaganda der Kasachischer ASSR&quot;.</p>
<p>Ende 1935 und im Frühling 1936 wurden 16714 Personen aus den Grenzgebieten vertrieben. Die Deportation wurde in 2 Etapen ausgeführt. Die erste Etape wurde ausgeführt aus den Gebiten Kiew und Winniza zwischen 25. Mai und 10. Juni 1936. Im Gebiet Kiew waren betroffen Rajons: Gorodniza - 900 Wirtschaften, Olewsk - 560, Jarun - 693, Baranow - 608. Nowograd-Wolynskij - 556, insgesamt aus dem Gebiet Kiew - 3317 Wirtschaften. Die Umsiedlung setzte sich bis zum Herbst, teilweise auch noch 1937 fort. Aus der Ukraine wurden nach Kasachstan 14048 Bauernhaushalte im Bestande von 63976 Personen gebracht, davon Polen - 75% Deutsche - 23,4%, Ukrainer - 0,8%, übrige - 0,1%. Die Deportierten wurden dem NKWD unterlassen. Hier galten sie als &quot;Arbeitssiedler&quot;, ware aber in wirklichkeit Verbannte. Die Umgesiedelten hatten Recht der Freizügigkeit nur im Rajon der Ansiedlung und darften die Siedlungsorte nicht verlassen. Von den hierher gebrachten Haushalten wurden 12008 Wirtschaften in dem Nord-Kasachstanischen Gebiet angesiedelt, darunter 9150 Wirtschaften in neuen Siedlungen und 2858 Wirtschaften in die bestehende Kolchose zugesiedelt. In dem Gebiet Karaganda wurden 2040Haushalten, darunter 1769 in neuen Siedlungen und 271 in den bestehende Kolchose angesiedelt. Wurden eingerichtet 31 Siedlungen im Nord-Kasachstanischen Gebiet und 6 im Gebiet Karaganda.</p>
<p>Die Verwaltung bestrebte sich die Polen und die Deutschen zusammen vermischt siedeln. Es ergab sich allmählich eine eigenartige russisch-polnisch-deutsce-ukrainische Umgangsprache. </p>
<p>Du kannst nachschauen (aber in Russisch):<br />
<a href="http://www.memo.ru/history/deport/polyan1.htm">http://www.memo.ru/history/deport/polyan1.htm</a><br />
und gans wenig in:<br />
<a href="http://www.memo.ru/HISTORY/nem/Chapter20.htm">http://www.memo.ru/HISTORY/nem/Chapter20.htm</a><br />
<a href="http://demoscope.ru/weekly/2004/0173/analit06.php">http://demoscope.ru/weekly/2004/0173/analit06.php</a><br />
<a href="http://memory.sakharov-center.ru/tb/0Main2.asp?BoomPart1D=806">http://memory.sakharov-center.ru/tb/0Main2.asp?BoomPart1D=806</a><br />
<a href="http://new.hist.asu.ru/biblio/histdem/1.html">http://new.hist.asu.ru/biblio/histdem/1.html</a></p>
<p>Waldemar</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7275</link>
<guid>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7275</guid>
<pubDate>Sat, 10 Nov 2007 00:00:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Waldemar Wolff</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anna,</p>
<p>willkommen im Forum. <img src="images/smilies/smile.png" alt=":-)" title="smile" /> </p>
<blockquote><p>Ich suche nach irgenwelche Informationen über die deutsch-polnische<br />
Nachbarschaft in Wolhynien vor dem Jahr 1936. </p>
</blockquote><p>Das dürfte eine sehr aufwendige Arbeit werden. Welchen Zeitrahmen hast Du Dir für das Quellenstudium vorgestellt?</p>
<p>Lt. Deiner Emailadresse gehe ich davon aus, daß Deine Muttersprache Polnisch ist. Kannst Du eventuell auch Russisch oder Ukrainisch? Eine von beiden Sprachen wirst Du beim Lesen der Quellen benötigen.</p>
<blockquote><p>Die benachbarten nationalen Rajons: polnischer Marchlewsk und deutschen<br />
Pulin wurden schon 1936 liquidiert ...</p>
</blockquote><p>Ein &quot;<em>deutscher Rayon Pulin</em>&quot; ist mir aus der Geschichte nicht bekannt. Maximal während der Zeit der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg kann es einen solchen administrativen Begriff gegeben haben.</p>
<blockquote><p>... und die Bewohner wurden zusammen nach Kasachstan verschleppt </p>
</blockquote><p>Ja, dies war die sogenannte &quot;Verschickung&quot;. So erzählte es mein Schwiegervater.</p>
<blockquote><p>... und gründeten dort gemeinsame Dörfer wie Jasnaja Poljana,<br />
Sielonyj Gaj, Tschkalowa.</p>
</blockquote><p>Möchtest Du Dich inhaltlich auf die Ortschaften und deren Einwohner in Kasachstan konzentrieren oder auf die Darstellung der Ortschaften im Herkunftsgebiet Wolhynien? Hast Du persönliche Kontakte oder Vorfahren aus den von Dir genannten Orten in Kasachstan?</p>
<blockquote><p>Ich möchte die Geschichte der deutsch polnischen Nachbarschaft<br />
&quot;rekonstruieren&quot;. Diese Nachbarschaft fängt in Wolhynien an.</p>
</blockquote><p>An welcher Uni (Krakow oder Osnabrück) bist Du in den nächsten Monaten? Wie umfangreich soll Deine Arbeit werden? </p>
<blockquote><p>Wer mir behilflich sein könnte, wer weiß wo ich was dazu finden könnte<br />
(In Zytomir? oder Kiew) oder wen ich kontaktieren könnte? </p>
</blockquote><p>Dies wird von Deinem Zeitrahmen, Sprachkenntnissen und Zielstellung abhängig sein. Zu Orten und möglichen Kontaktpersonen ausführlicher nach Deiner Rückmeldung.</p>
<p>Gerhard König<br />
<em><a href="http://wiki.wolhynien.net/index.php?title=Historischer_Verein_Wolhynien_e.V.">Historischer Verein Wolhynien e.V.</a></em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7261</link>
<guid>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7261</guid>
<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 04:06:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gerhard König</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deutsche und Polen in der Nähe von Zytomir</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich suche nach irgenwelche Informationen über die deutsch-polnische Nachbarschaft in Wolhynien vor dem Jahr 1936. Die benachbarten nationalen Rajons: polnischer Marchlewsk und deutschen Pulin wurden schon 1936 liquidiert und die Bewohner wurden zusammen nach Kasachstan verschleppt und gründeten dort gemeinsame Dörfer wie Jasnaja Poljana, Sielonyj Gaj, Tschkalowa. Ich möchte die Geschichte der deutsch polnischen Nachbarschaft &quot;rekonstruieren&quot;. Diese Nachbarschaft fängt in Wolhynien an.<br />
Wer mir behilflich sein könnte, wer weiß wo ich was dazu finden könnte (In Zytomir? oder Kiew) oder wen ich kontaktieren könnte? Für alle Infornmationen würde ich sehr dankbar sein. Mit freundlichen Grüßen. Anna Sosna</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7237</link>
<guid>https://forum.wolhynien.de/index.php?id=7237</guid>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 19:50:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Sosna</dc:creator>
</item>
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